Wir sind online

Andi und Jochen stehehen mit witzigen Bildern vor einer Garage

(c) Timo Hermann

Crowdfunding ist so wunderbar – wenn es das nicht schon gäbe, es müsste glatt erfunden werden! Am 8. März konnten wir, Andi Weiland und Jochen Markett, freudestrahlend das obige Foto in die Welt hinausschicken. Wir hatten soeben bei unserer startnext-Kampagne erfolgreich die Funding-Schwelle von 11.111 Euro geknackt. Mehr als 230 Unterstützer haben an unsere Idee geglaubt und Geld gegeben, damit wir „Realsatire“ gründen. Wir sind allen bis heute dafür sehr dankbar!

Nun, elf Wochen später, startet unser Portal tatsächlich. Es ist ein tolles Gefühl, wenn aus einer verrückten Idee Realität wird. In dieser Realität werden wir von nun an recherchieren, wo das Irre geschieht. Wir wollen hier auf unserem Blog und auf unseren Social-Media-Kanälen (Facebook, Twitter, Instagram, YouTube) zum einen für Unterhaltung sorgen, verfolgen aber auch ein anderes wichtiges Ziel: dass wir uns alle nicht mehr so ernst nehmen.

Damit dieser Kampf gegen den Ernst des Lebens gelingen kann, hoffen wir auf viele Mitstreiter. Wir starten auf kleiner Flamme und wissen auch noch nicht, wie viele Beiträge wir pro Woche veröffentlichen können. Aber wir verstehen „Realsatire“ von Anfang an ausdrücklich als Gemeinschaftsprojekt. Wenn Ihr das Gefühl habt: „Oh, die Seite muss aber noch weiter wachsen“, dann habt Ihr Recht – und dürft gerne direkt dazu beitragen. Wenn Ihr oben auf unseren Button „Schreibt uns“ klickt, erfahrt Ihr alles Weitere dazu.

Welches Satirepotenzial die Realität hat, wollen wir auch an diesem Freitag beweisen. Dann findet in Köln der Schlagabtausch des Jahres statt: Günter Wallraff gegen Kai Diekmann, das Titanentischtennis der Medienbranche. Entstanden ist es über unser Crowdfunding: Gegen eine Unterstützung von 1.111 Euro konnte jeder ein Match gegen den bekannten Enthüllungsjournalisten Wallraff buchen. Kai Diekmann griff als erster zu – was einen besonderen Reiz hat. Denn er ist Herausgeber der Zeitung, bei der sich Wallraff in den 70er Jahren undercover einschleuste, um zweifelhafte Methoden aufzudecken: BILD.  Das Match bietet also eine solche Spannung, dass Deutschlands bester Tischtennisspieler Timo Boll gesagt hat: „Da mach ich den Schiri!“  Übertragen wird die Partie am 27. Mai um 12 Uhr live auf der Realsatire-Facebook-Seite. Vorab wird Wallraff zwei Vorkämpfe bestreiten, gegen einen deutsch-türkischen Unternehmer und gegen einen nigerianischen Asylbewerber. Auch diese Begegnungen haben sich aus dem Crowdfunding ergeben.

Und jetzt: Viel Spaß mit Realsatire – und Danke an alle, die das hier möglich gemacht haben!

Einen Kommentar hinzufügen